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Sebastian Egert
Geboren 1976 in Unna,
Studium der Literaturwissenschaften/Bonn,
freier Mitabeiter verschiedener Film und Fernsehproduktionsfirmen in Köln.
Seit 2001 Studium der Freien Kunst an der HBK Braunschweig, Grundklasse Bourgeois. Seit 2002 Filmklasse der HBK
mehrere Kurzfilme, Musikvideos und EINTAGSFILME, sowie Videoinstallationen der mehrsicht Theaterproduktionen NOTHING HURTS, FRÄULEIN ELSE und HEARTCORE. Erster Langilm Das Ministerium, 2007
Filmographie (Auswahl):
„Die Theorie“ 2001, „Zombie“ 2002, „Trailer“ 2003, „Sideros“ Musikvideo 2003, „Making of Schützenfest“ 2004, „Day One?“ 2004, „Trickfilm“ 2005, „Wang Tang Honigschmelze Teil 3“ Musikvideo 2006, Das Ministerium, 2007
Festivalbeteiligungen (Auswahl):
Filmfest Braunschweig, 2003; durchgedreht24, Braunschweig 2003/2004/2005; Hallbbilder, Magdeburg 2004; shortmoves, Halle 2004; Blicke aus dem Ruhrgebiet, Bochum 2004; Young Collection 30 & 31, Bremen 2004; Traverse Videofestival, Toulouse 2006;
Sebastian Egert beschäftigt sich in seinen Filmen mit der Erforschung von Parallelwelten: In "Das Ministerium" ist es die Institution schlechthin, die sich immer weiter ins Institutionelle steigert und so das Individuum im selbstreferenziellen Niemandsland verschwinden lässt (“Das Ministerium” 65 Minuten, 2007). Mit den Befindlichkeiten einer fiktiven Filmcrew nach Drehschluss mit all ihren Wünschen und Hoffnungen, die sich aufeinandertreffend steigern, beschäftigt sich ironisch "Making of Schützenfest" während "Day one?" die am Rande der Selbstzerstörung schwankende Selbstinszenierung einer Motorradclique beim gruppeninternen Saufgelage offenlegt.



"Day One?"
Video, 3:20 Min., 2004


"Day one?" zeigt die am Rande der Selbstzerstörung schwankende Selbstinszenierung einer Motorradclique, die sich beim gruppeninternen Saufgelage offenbart. Anonymes Super 8 Found footage Material liefert die Bilder für diesen Musikfilm.
„Making of Schützenfest“
Video, 7 Min., 2004


